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Offizielle Eröffnung der Haltestelle: 29.09.2006
Offizielle Begehung der Unterführung: 18.09.2009
(Einweihung Unterführung am 21.09.2009 durch Pfarrer Manfred Mayr)
Da die weiterführenden Schulen im Ammerseegebiet sehr rar sind und die bestehenden Schulen in Landsberg und Weilheim, sowie St. Ottilien aus allen Nähten platzen, entstand nun in St. Alban (Ortsteil von Dießen), ein Gymnasium mit einem eigenen Haltepunkt an der Kilometermarkierung 39,8. Der Name des Gymnasium “Ammerseegymnasium”
Fahrplan-Info
Zum ersten Schuljahr 2006 halten in St. Alban folgende Züge:
RB37739 7.39 Uhr (von Geltendorf nach Weilheim)
RB30620 7.47 Uhr (von Weilheim nach Geltendorf)
RB37762 13.23 Uhr (von Weilheim nach Geltendorf)
RB37751 13.42 Uhr (von Geltendorf nach Weilheim)
RB37768 15.18 Uhr (von Weilheim nach Geltendorf)
(Mehr unter www.fahrplanauskunft.de)
Der erste Zug in St. Alban hielt am Dienstag den 12. September um 7.39 Uhr
Zum Fahrplanwechsel 2006 halten nun alle Züge der Ammerseebahn regulär am Haltepunkt St. Alban, der nun als vollwertiger Halt anerkannt wird

Der Bahnsteig ist im Juni 2007 montiert worden
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Vorsignal wurde gegen Süden um ca. 50 Meter versetzt
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Blick Richtung Diessen
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Haltestellen-Info
- Bahnsteig:
- Baubeginn: 24.04.2006 bis vorausichtlich 30.11.2006
- 120 m langer Bahnsteig auf der Westsseite der Gleise mit direktem Zugang zum Gymnasium über den Pausenhof
- Kosten der Bahnanlage: 513.000 Euro
- Kosten mit öffentlichen Wegenetz: 700.000 Euro
- Sicherungs und Unterhaltpflicht: Marktgemeinde Diessen und Landkreis Landsberg
- Verbindung von Bahnsteig auf die östliche Seite zum See durch Unterführung
- Finanzierung durch das Bundesschienenwegeausbaugesetz
- Zum neuen Schuljahr 2006 halten in St. Alban folgende Züge: 37739, 30620, 37762, 37751, 37768
- 1. Zughalt am 12.09.2006 um 7.39 Uhr - Schülerzug aus Geltendorf kommend
- Offizielle Eröffnung: 29.09.2006 mit vielen Ehrengästen
- Baubeginn für die Unterführung zum See am 04.05.2009 - drei Jahre nach Eröffnung. Ingenieur: Manfred Winderl
- Unterführung:
- Bauzeit von Mäi bis September 2009 (5 Monate)
- Kosten Unterführung: 840 000 Euro, davon etwa 500 000 Euro vom Landkreis, Markt Diessen mit 350 000 Euro beteiligt. Wegen Abdichtuing Untergrund 850 Tonnen Beton verbaut.
- Ingenieur: Manfred Winderl
- Seit 18.09.2009 ist die Unterführung unter den Gleisen der Ammerseebahn in St. Alban offiziell begehbar. Der Zugang ist noch ein Kiesweg
Haltestellen-Umgebung

Bild oben: VT642 (Desiro) am noch nicht vorhandenen HP St. Alban am 05.05.2006 - links wieder der sichtbare Zugang zum noch fehlendem Bahnsteig.
Eck-Daten zum Schulbau
- 22.02.2002 Genehmigung durch Kultusministerin Monika Hohlmeier
- 05.11.2002 Standortfestlegung
- 20.09.2004 Baubeginn
- 07.05.2005 Grundsteinlegung
- 26.10.2005 Richtfest

Bild oben: Bahnübergang St. Albahn von der Seeseite gesehen - dahinter das liebevoll restaurierte Bahnwärterhaus
Unterführung St. Alban

Baustandder Unterführung: September 2009 (o.) und nach der Fertigstellung - Aufgenommen am 05.10.2009 (Bilder: Michael F.)
Das größte Erlebnis jedes Jahr Weihnachten im Kinderheim St. Alban bei Dießen Von Elke Schlaf
Dießen/St. Alban - "Schau, das ist mein Geschenk für die Mama." Mit leuchtenden Augen präsentiert ein Jugendlicher das bunte Päckchen, für das er fast sein ganzes Monatstaschengeld ausgegeben hat. Während Novizin Schwester Karolina ein Baby mit Bananenbrei füttert, ist Schwester Rita mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt. "Für die Kinder ist Weihnachen das größte Erlebnis im ganzen Jahr", so die Leiterin einer der sieben Gruppen im Kinderheim der Benediktinerinnen von St. Alban bei Dießen (Kreis Landsberg).
Zum Fest der Liebe gehören für die Schützlinge der Ordensgemeinschaft, deren Anfänge in Dießen bis auf das Jahr 1923 zurückgehen, weit mehr als ein paar feierliche Stunden rund um den Christbaum. Seit Wochen bereiten sich die Kinder auf diesen Tag vor, gestalten Gottesdienste und Lesungen. Während der gesamten Adventszeit wurde das große Theaterspiel einstudiert: Sogar die Kleinsten konnten sich - als Engel verkleidet - mit einbringen. Das Weihnachtsspiel wird jedes Jahr für die "Freunde von St. Alban" aufgeführt, für deren tatkräftige wie finanzielle Hilfe die Schwestern sehr dankbar sind.
Die Jüngsten sind zwölf Wochen alt Bis zu 100 Sozialwaisen, aus unterschiedlichsten Gründen vom Jugendamt vermittelt, werden unter Priorin Schwester Bonifatia Wiedemann von den 33 Benediktinerinnen betreut. Die beiden Jüngsten sind gerade zwölf Wochen alt, die Ältesten beenden bald ihre Lehre. Außerdem gilt es, Kinder aus sozial schwachen Familien im externen Tagesheim St. Maurus zu versorgen. Insgesamt müssen täglich 150 Personen verköstigt werden.
Bereits seit Samstag steht in den meisten Heimhäusern direkt am Ammersee der Weihnachtsbaum, das Schmücken durften die Kinder übernehmen. Am Sonntag wurde das Wohnzimmer abgeschlossen. "Die ganz Neugierigen versuchen schon mal, das Schlüsselloch freizubuddeln. Wir ziehen sogar die Vorhänge zu, damit nicht von draußen hineingespäht werden kann", erzählt Schwester Rita und lächelt - seit 44 Jahren in St. Alban kennt sie ihre Pappenheimer nur zu gut. Wenn die Glocken um kurz vor vier Uhr zur Kinderchristmette läuten, ist in den langen Bankreihen längst kein Platz mehr frei. Bis Pater Patrick die ersten Worte sprechen kann, drängen noch Kinder, Eltern und Gläubige aus der Nachbarschaft in die Hauskapelle. Der spannendste Augenblick folgt nach der Messe: Endlich dürfen die Geschenke ausgepackt werden. Gemeinsam wird gesungen, musiziert, gespielt. Erst wenn wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, wird aus der Klosterküche das Essen geholt. Traditionell gibt es Wollwürste mit Sauerkraut.
Den 24. Dezember verbringen alle Kinder mit ihren Heimgeschwistern. "Nach Hause" geht es frühestens am ersten Feiertag. Einige können Tage bleiben, andere nur wenige Stunden. "Diese Regel hat sich bewährt, wir möchten Enttäuschungen vermeiden", so Schwester Rita. Selbst Erwachsene zieht es an Weihnachten wieder nach St. Alban. Auch heuer hat die Gruppe Besuch von einem jungen Mann, der das Heim schon längst verlassen hat. Schwester Rita: "Er hat gesagt, Weihnachten sei bei uns immer so schön gewesen." Für die Ordensfrau als seine Ersatzmutter ist dies vielleicht das größte Geschenk.
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