Planung o. Ausführung

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Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn auch unter: www.werdenfelsbahn.de erreichbar

Eine Bahnstrecke mit viel Potential an Fahrgästen; Attraktionen und Sehenswürdigkeiten

Planungen, die nicht zur Ausführung kamen:

  • Auf den Hohenpeißenberg sollte eine Zahnrad-Bahn führen, die am Bahnhof Peißenberg beginnen sollte. Weiter war auf dem Berg ein Hotel geplant, das mit einer Seilbahn von der Bahnstation erreicht werden sollte. Die Kosten für diese Projekt wurden auf 1 Million Mark veranschlagt, eine Summe, die niemals aufgebracht wurde.
  • Eine Lokalbahn von Schongau nach Lechbruck hatten die Gemeinden Fronreiten, Urspring und Lauterbach beim bayerischen Staatsministerium beantragt. Die Bezirksregierung erkannte am 10.12.1891 aufgrund einer weiteren Petition das Bedürfnis zur Weiterführung der Lokalbahn Landsberg a. Lech - Schongau nach Lechbruck, sei es über Steingaden, sei es über Bernbeuren, im Interesse der wirtschaftlichen Verhältnisse der beteiligten Gemeinden. Der Bezirk Oberbayern stellte sogar 20.000 Mark für Projektierung und Grunderwerb bereit. Dann kam jedoch eine andere Variante ins Spiel, und zwar die von Markt Oberdorf (früher nur Oberdorf) nach Lechbruck, und sie wurde schliesslich auch ausgeführt. Folgende Stationen wären auf der Lokalbahn Schongau - Lechbruck geplant gewesen: Peiting - Langenried - Lauterbach - Steingaden - Urspring - Lechbruck.
  • 1905 wurde die Idee einer Eisenbahn von Peißenberg über Peiting und Schongau nach Füssen planerisch wieder aufgegriffen. Dabei wurde folgender Streckenverlauf festgelegt: Peißenberg - Unterbaustollen - Hetten - Peiting - Schongau - Langenried - Lauterbach - Steingaden - Fronreiten - Trauchgau - Buching - Schwangau - Füssen. Ausgeführt wurde lediglich von 1908 bis 1914 der Abschnitt von Peißenberg nach Schongau über Hohenpeißenberg und Peiting-Ost, der am 10.01.1917 in Betrieb ging.
  • Nach dem 1. Weltkrieg erinnerte man sich im Landkreis Landsberg an Pläne wieder auf, die man bereits 1892 entwickelt und 1905/06 schon einmal wieder aufgegriffen hatte - Pläne nach dem 1. Weltkrieg, um 1926/27, weiterverfolgt, eine Bahnlinie von Schwabhausen oder Epfenhausen über Issing - Rott - Forst bis nach Peißenberg zu bauen. In Peißenberg sollte diese Linie in die Strecke Weilheim - Schongau einmünden, was im Hinblick auf den Kohlebedarf zur damaligen Zeit vorteilhaft und zweckmässig erschien. Dann wurde allerdings die "Neue Bergstrasse" in Landsberg/Lech gebaut, die die Verkehrsverhältnisse im östlichen Landkreis Landsberg verbesserte und den Bau der Eisenbahn weniger dringlich erscheinen liess. So wurden die Pläne dafür wieder aufgegeben.
  • Im Südosten des Ammersee wurde um 1915 Wünsche laut, eine Bahnlinie von Herrsching entlang der Ammer nach Wielenbach zu bauen, deren Trasse wie folgt verlaufen wäre: Herrsching - Aidenried - Vorderfischen - Wielenbach. In Wielenbach sollte die Strecke in die Bahnlinie Weilheim-Mering (Ammerseebahn) eingeführt werden. Dieses Projekt wurde noch bis 1926 verfolgt, dann aber nicht mehr.

Weitere Planungen im bayerischen Oberland, die nicht ausgeführt wurden:

  • von Altenau bei Unterammergau über Reuten und Steingaden nach Lechbruck, von Lechbruck sollte die Strecke weiterführen nach Füssen, von dort wäre geplant gewesen die fehlenden 4 Kilometer bis zur Ausserfernbahn zu verbinden und dann über Imst/Landeck nach Italien weiter zu führen.
  • um 1910 von der Ammergaubahn ab Bad Kohlgrub nach Steingaden und weiter nach Lechbruck zur dortigen bestehenden Lokalbahn. Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde dies zur Illusion. Auch hier wollte man die Strecke von Lechbruck weiterführen nach Füssen, da geplant gewesen wäre, die fehlenden 4 Kilometer bis zur Ausserfernbahn zu verbinden und dann über Imst/Landeck nach Italien weiter zu führen.
  • von Reuten über Trauchgau und Hohenschwangau nach Füssen, da geplant gewesen wäre, die fehlenden 4 Kilometer bis zur Ausserfernbahn zu verbinden und dann über Imst/Landeck nach Italien weiter zu führen.
  • von Murnau über Spatzenhausen und Habach nach Bichl bei Benediktbeuern (in Bichl überlebte der "Gläserne Zug", in einem Schuppen am Bahnhof versteckt, den 2. Weltkrieg).

(Bild oben: Geplante Bahnprojekte um Lechbruck und Füssen, sowie Roßhaupten um 1920)

 

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