Licht / Uhrzeit

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Ammersee- und Pfaffenwinkelbahn auch unter: www.werdenfelsbahn.de erreichbar

Eine Bahnstrecke mit viel Potential an Fahrgästen; Attraktionen und Sehenswürdigkeiten

Für die Modernisierung von Eisenbahn-Signalen hat Siemens der Deutschen Bahn 15.000 Lichtquellen geliefert, die aus langlebigen Leuchtdioden (LED) bestehen. Die LED ersetzen mit Propangasbrennern ausgestattete Signalbeleuchtungen und können aufgrund ihrer niedrigen Leistungsaufnahme mit Solarenergie gespeist werden. Der Umwelt bringt diese Umrüstung eine beträchtlich verringerte Kohlendioxid-Belastung, die Bahn profitiert von Einsparungen in Millionenhöhe. Ein Teil der Eisenbahn-Signale in Deutschland besteht aus so genannten Form- oder Flügelsignalen, deren Signalwirkung am Tag durch die Stellung der Flügel erkennbar ist. Neue Beleuchtung von Eisenbahn-Signalen entlastet Umwelt und Bahn-Etat
Für die Modernisierung von Eisenbahn-Signalen hat Siemens der Deutschen Bahn 15.000 Lichtquellen geliefert, die aus langlebigen Leuchtdioden (LED) bestehen.
Die LED ersetzen mit Propangasbrennern ausgestattete Signalbeleuchtungen und können aufgrund ihrer niedrigen Leistungsaufnahme mit Solarenergie gespeist werden.

Der Umwelt bringt diese Umrüstung eine beträchtlich verringerte Kohlendioxid-Belastung, die Bahn profitiert von Einsparungen in Millionenhöhe.
Ein Teil der Eisenbahn-Signale in Deutschland besteht aus so genannten Form- oderFlügelsignalen, deren Signalwirkung am Tag durch die Stellung der Flügel erkennbar ist. Bei Dunkelheit ist eine zusätzliche Beleuchtung erforderlich, für die bisher
Propangasbrenner hinter farbigen Scheiben sorgten. Diese Brenner sind permanent in Betrieb, emittieren Schadstoffe und verursachen einen beträchtlichen Wartungs- und Instandsetzungsaufwand. Beide Nachteile werden durch die Verwendung langlebiger und lichtstarker Leuchtdioden beträchtlich verringert.

 

Bei Dunkelheit ist eine zusätzliche Beleuchtung erforderlich, für die bisher Propangasbrenner hinter farbigen Scheiben sorgten. Diese Brenner sind permanent in Betrieb, emittieren Schadstoffe und verursachen einen beträchtlichen Wartungs- und Instandsetzungsaufwand. Beide Nachteile werden durch die Verwendung langlebiger und lichtstarker Leuchtdioden beträchtlich verringert. Jeweils 52 warmweiße, zwei kaltweiße und sechs orange leuchtende LED bilden eine Lichtquelle. Diese besondere Mischung ergibt den von der Bahn benötigten normierten gelblichen Farbton. Farbscheiben vor den Lichtquellen erzeugen nach wie vor die eigentlichen Signalfarben, zum Beispiel Rot oder Grün. Als Stromversorgung dienen vornehmlich Solarzellen. Die hierzu mitgelieferten Solaranlagen sind mit Puffer-Batterien ausgerüstet, mit denen Zeiten fehlender Sonneneinstrahlung überbrückt werden. Die neue Beleuchtung entlastet die Umwelt um rund 13.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Durch den Wegfall von Instandhaltungsarbeiten spart die Bahn jährlich rund 7,7 Millionen Euro.
Dies ist nur eine unserer vielen Initiativen für die Umwelt. Weitere Beispiele finden Sie in unserem Umweltbericht.

© Siemens AG 2001, D-80333 München

Eine von den zwei Teststrecken befand sich auf der Ammerseebahn zwischen Geltendorf und Weilheim.

Weiter Informationen finden Sie unter: http://www.stellwerke.de

 

Zeitmessung bei der Eisenbahn

Fast jede Bahnstation hatte bereits eine Uhr, eine sogenannte Bahnhofsuhr. Um diese Uhren synchron halten zu können, mußte die Zeit von einer zentralen Stelle aus gesteuert werden.
In Bayern erfolgte dies durch die Sternwarte in München-Bogenhausen, wo am 04.06.1816 der offizielle Auftrag zum Bau des Observatoriums erteilt wurde durch König Max I. Joseph und man hatte sich dafür einen kleine Anhöhe östlich des Dorfes Bogenhausen (heute Stadtteil von München) entschieden, die inmitten eines flachen, nur mit Wiesen und Feldern bestellten Geländes befand. Schon am 11.08.1816 erfolgte der erste Spatenstich und die Arbeiten gingen zügig voran, so daß am 15.11.1817 der Vollzug gemeldet werden konnte.

Nachdem einige Jahre vorher schon Observiert wurde, und zwar in einer Holzhütte in der Nähe des heutigen Ostbahnhofes von München, wurden nun die Instrumente in die Neue Sternwarte verlegt.
Das bestausgestatteste Observatorium der Welt, die unter der Verwaltung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften stehende "Königliche Sternwarte zu Bogenhausen" war in Betrieb gegangen.

Es wurden Arbeiten über Erdströme und Telegraphenströme angeregt, wobei 1837 zwischen der Sternwarte und der physikalischen Werkstätte der Akademie die erste praktisch verwertbare telegraphische Nachrichtenübermittlung der Welt durchgeführt wurde.
Ab 1852 bestand dann eine telegraphische Verbindung zwischen der Sternwarte und der zentralen Telegraphenstation in München. Täglich um 12 Uhr mittags erhielt diese ein Zeitsignal von der Sternwarte und gab es an allen bayerischen Eisenbahnen - und Telegraphenstationen weiter. Dabei blieb es bis in die Tage des 2. Weltkrieges: Die amtlichen Uhren in ganz Bayern hatten sich nach der von der Sternwarte in Bogenhausen (München) bestimmten Zeit zu richten.

 

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