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Wichtiger Hinweis:
Da das Bahnhofsgebäude und der Bahnsteig nicht mehr den heutigen Standard und Sicherheit entspricht und der Bahnhof zudem etwas zu weit vom Ortskern entfernt liegt, ist ein neuer Bahnsteig zwingend Notwendig, der an der Hausener-Straße errichtet werden kann und mit den gleichen Standards wie der Bahnsteig von St. Alban ausgestattet werden kann (einfache Version - diesen Typ gibt es auch billiger lt. ProBahn). Zudem befindet sich neben dem Bahnübergang eine Bushaltestelle, die sich ideal mit der Haltestelle ergänzt.
Mit einem neuen Bahnhalt muß auch das Buskonzept Neu überarbeitet werden, was unter Umständen sogar ein Plus für den Busverkehr und den Bürgern der Gemeinde Geltendorf bedeuten kann. Auch ist eine Linienführung von und nach Moorenweis, oder Dünzelbach überlegungswert. (beide Orte bereits im MVV-Tarifverbund integriert)
Man muß bei der Eröffnung auch an die beiden Schrankenanlagen denken. Die Staatsstraße kann nicht zu lange geschlossen bleiben, dagegen bei der Hausener-Str. ist durch das geringe Verkehrsaufkommen eine längere Schließung kein Problem.
Bürger wollen Bahnhof (Kaltenberg) wieder aufmachen
06.11.2009 LT
Von Gerald Modlinger
Kaltenberg Nach weniger als einer Stunde war am Donnerstag die Bürgerversammlung in Kaltenberg bereits wieder geschlossen. Zuvor drehte sich die Debatte vor allem um die Mobilität.
Mehrere der rund zwei Dutzend Bürger forderten einen verstärkten Einsatz ihrer Bürgervertreter, damit der seit den 1980er Jahren stillgelegte Bahnhof wieder in Betrieb genommen wird.
„Wir haben uns schon bemüht“, versicherte Bürgermeister Wilhelm Lehmann einem Diskussionsredner, „die Deutsche Bahn sagt aber, Kaltenberg ist ein weißer Fleck bzw. eine grüne Wiese, und da ist kein Halt möglich.“ Im Übrigen sei die Bahnhofsimmobilie verkauft worden und die Streckenbetreiberin, die Bayerische Regiobahn (BRB), sehe wegen des zeitlich straffen Fahrplans keine Möglichkeit, einen weiteren Halt einzurichten.
Etwas optimistischer zeigte sich Lehmanns Stellvertreter Thomas Hellmann. Er habe sich selbst mit der Angelegenheit befasst und dabei von der BRB signalisiert bekommen, kurzfristig wäre ein Halt in Kaltenberg nicht möglich, längerfristig könnte jedoch der Fahrplan entsprechend neu konzipiert werden. Daneben müssten zunächst auch bauliche Maßnahmen erfolgen: eine Verlegung des Bahnsteigs und den Austausch von Schranken nannte Hellmann.
105 Anträge auf Wiedereröffnung
Er riet dazu, dass der Gemeinderat zunächst beschlussmäßig festhalte, dass ein Bahnhalt in Kaltenberg gewünscht werde. Dieser wäre dann über das Landratsamt an die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) zu richten, die die Verkehrsleistungen im Regionalverkehr bei den verschiedenen Verkehrsunternehmen (DB, BRB und andere) bestellt. Er habe auch Kontakt mit dem BEG-Geschäftsführer gehabt, so Hellmann weiter.
Dort lägen inzwischen 105 Anträge auf Wiedereröffnung von Bahnhalten vor. Laut BEG müsste sich dann auch die Gemeinde an den Kosten der Baumaßnahmen beteiligen. Hellmann hielt es für machbar, dass der Haltepunkt in Kaltenberg in fünf bis zehn Jahren stehen könnte.
Lehmann sah keinen Weg dahin: „Es wird keinen Halt geben, die baulichen Maßnahmen werden weder von der DB, der BRB, geschweige von der Gemeinde geschultert werden können.“
Die frühere Gemeinderätin Irmentraud Böck war mit dieser Aussage nicht zufrieden: Man solle die Wiedereröffnung des Bahnhofs ins Auge fassen, forderte sie. „Das wäre ein Punkt, der unseren Ort wieder lebenswert macht.“ Zweiter Bürgermeister Hellmann unterstützte sie darin: „Man muss nicht immer gleich das erste Nein akzeptieren.“
Muss Gemeinde Toiletten betreiben?
Aufs Tapet kamen auch die geschlossenen Toiletten am Geltendorfer Bahnhof. „Das ist eine harte Frechheit“, schimpfte ein Bürger. Lehmann sagte, die Bahn habe das Stationsgebäude verkauft und dem neuen Eigentümer sei der Bahnhof „wurscht“. Es könne aber nicht sein, dass die Gemeinde für Bahnkunden Toiletten betreibe.
Angesprochen wurde auch das Thema Westumgehung für Geltendorf.
Dazu hatte Lehmann in Geltendorf eine Variante westlich der Bahnlinie von der Panzerstraße bis zur A 96 skizziert. Gemeinderat Josef Weiß stellte dazu fest: „Mit dem Bau der Straße von Schwabhausen nach Eresing ist die Westumgehung gestorben, vorher wird eher noch der Bahnhof in Kaltenberg wieder aufgemacht.“
Der ideale Standort für einen neuen Bahnsteig in Kaltenberg
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