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Ammerseebahn Kbs 985

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Einstellung Fahrkartenverkauf im Bahnhof Schondorf

Zum 31.Mai 2016 wird der Fahrkartenverkauf am Bahnhof Schondorf eingestellt.

Fahrkarten können in Kaufering, oder im Reisebüro Weltenbummler in Türkenfeld bezogen werden.

Oder in den Zügen der BRB, was sehr leicht ist.

Oder im Internet bei der BRB oder DB

Angaben lt. Aushang am Bahnhof Schondorf

 

Wichtiger Hinweis

 

 

Zugschild Alwin Reiter
Abschiedsfahrt Zuglaufschild
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Wielenbach

BRB / transdev

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Der Bahnhof Wielenbach liegt an der Kilometermarkierung 51,2 km auf ca. 560 ü.N.N. Der Bahnhof liegt etwas außerhalb der Ortschaft. An diesem Bahnhof hielten nie die großen Züge, die einst auf der ehemaligen Kbs 960 an diesem Bahnhof vorbeifuhren. 1983 wurde der Bahnhof geschlossen und wurde nur noch als Blockstelle betrieben. Der Bahnhof Wielenbach war die ehemalige Direktionsgrenze vom RBD/BD Augsburg. Die RBD/BD München-Grenze war der Bf. Weilheim.

Der Bf. Wielenbach sollte mal mit einem zweiten Gleis ausgestattet werden, da im Jahre 1915 am Südostufer der Wunsch geäußert wurde, eine Bahnlinie von Herrsching entlang der Ammer nach Wielenbach zu bauen. Die Trassenführung wäre von Herrsching - Aidenried - Vorderfischen nach Wielenbach geplant gewesen. In Wielenbach sollte die Trassenführung in die Ammerseebahn eingeleitet werden. Am 24.11.1926 fand eine Interessenversammlung statt, die die Aufnahme von Planungsarbeiten beschloss. Jedoch wurde dieses Projekt nicht realisiert.

bhf-wie5Das Grundstück für das zweite Gleis wurde erworben und ein Drainage-Graben wurde gelegt. Das Projekt wurde nie verwirklicht, jedoch der lange schmale Grundstücksstreifen westlich des heutigen Gleises ist noch vorhanden und ist noch im Besitz der Bahn. Das Ausweichgleis hätte etwa eine Länge von 700 Meter bekommen. Auf dem Streckenabschnitt Wielenbach-Unterhausen wurde in den 60er Jahren das Gleis um ca. 10-15m nach Westen verlegt, um den engen Kurvenradius beim Schrankenposten Unterhausen zu entschärfen, damit die Züge mit höherer Geschwindigkeit diesen Streckenteil durchfahren können. Noch heute ist die alte Trasse - mit einen guten Kennerblick - zu erkennen. Nach dem Schrankenposten - Richtung Weilheim - wurde das Gleis auch um einige Meter nach Westen verlegt. Noch heute erkennt man den alten Verlauf der Strecke. Im alten Gleisbett findet man noch den feinen Schotter, der in der Gründerzeit der Länderbahn verwendet wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945-46 mußten alle Orte viele Vertriebene und Aussiedler aufnehmen, so dass die Bevölkerung allein in Wielenbach - Wilzhofen auf 1160 anwuchs. Es entstand so nach und nach die Siedlung Hardt und durch den wirtschaftlichen Aufschwung gefördert, wurden zahlreiche Wohnhäuser erstellt und immer mehr Menschen machten Wielenbach zu ihrer Heimat. Heute hat Wielenbach etwa 2800 Bürger, aber leider keine Bahnstation mehr. Südlich des Bahnhofes beginnt die Moorlandschaft der Ammer - Zufluss des Ammersees - mit seinen herrlichen Wander,- und Fahrradwegen in einer dünn besiedelten Gegend. Zwischen Wielenbach und Weilheim überquert die Ammerseebahn das Flüßchen Ammer (Zulauf zum Ammersee) auf einer eisernen Wanne, die seit der Eröffnung existiert.

Der Bahnhof

Das gemauerte Bahnhofsgebäude, das mit Holz verkleidet ist, stammt aus dem Jahre 1938, wie alle anderen Bahnhöfe, die zur damaligen Zeit grundlegend Saniert wurden. Dieser Bahnhof wurde 1983 geschlossen und war zuletzt nur noch als Blockstelle betriebener Bahnhof. In Wielenbach hatte der Fahrdienstleiter drei Schranken zu bedienen, die in einem Abstand von ca. 200-300 Meter auseinander lagen. Von diesen drei Bahnübergängen existiert heute nur noch eine automatische Halbschranke mit Blinklicht an der Kilometermarkierung 50,891 für die Ortsverbindungsstraße Raisting-Wielenbach. Die anderen beiden Übergänge lagen an der Kilometermarkierung 51,105 und 51,451 und waren im Straßenverzeichnis nur als Weg deklariert. Heute existieren die Wege über die Gleise nicht mehr und wurden durch eine Unterführung für Viehtrieb ersetzt.

Güterverkehr:

bhf-wie4Der Bf. Wielenbach hatte nur ein einfaches Ladegleis auf der Süd/Ostseite des Bahnhofes. An dieser Station wurde hauptsächlich landwirtschaftliche Güter ver- und entladen sowie andere Güter, die für das tägliche Leben benötigt wurde. Auch viele Kleintiere wurden an diesem Bahnhof verladen und ausgeladen. Das Bahnhofsgebäude entsprach dem von Kaltenberg und Walleshausen (Dienstraum, Schalterraum, Vorraum, Lagerraum). Heute ist der Bahnhof von Wielenbach in Privathand übergegangen.

Von der damaligen Zeit träumen noch die pensionierten Fahrdienstleiter, wie z.B. der Metzger Erich und andere Kollegen, als sie auf diesem Bahnhof ihren Dienst absolvierten, obwohl sie mit der Güterverladung oft sehr viel Arbeit hatten.

 

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